Licht- und Klangshow in den Jesuitenruinen: São Miguel das Missões, RS – Brasilien

São Miguel das Missões – „Espetáculo Som e Luz“ (Ton- & Lichtspektakel)

En koortz Üwerblick

Platz / Ort: Ruine von São Miguel Arcanjo (UNESCO-Welterbe), Stadt São Miguel das Missões, Bundesstoot Rio Grande do Sul / RS; Neikolonie-Reschion / Missione-Reschion. 
Orischinool-Titel: Espetáculo Som e Luz.
Wann: Tächlich, Omends. 
Thema: Geschicht von der Jesuit-Guarani-Missione – ihrer Entstehung, Blüt unn Enn. 
Oonfang / Start: 1978; gilt alswie ens von der ältste loofende Spektakle von seiner Oort in Bräsilje. 
Sprecher-Ensemble: unner anre sinn Fernanda Montenegro, Lima Duarte, Paulo Gracindo, Juca de Oliveira, Rolando Boldrin, Maria Fernanda, Armando Bogus. 
Dauer: ca. 48 Minute. 

Was ma’ do erlebt

Das Ton- unn Licht Spektakel projekziert Licht, Ton unn Erzählung uff der barock Reduktions-Keerrich. Die Sprecher-Stimme führe enem alswie Zuschauser doorrich die Geschicht von der Missione, inklusive ihrer tächlich Lewe, ihrer Konflikte unn ihrer Ufflösung. 

Platz & Roohm

Ufführungsplatz iss das Sítio Histórico São Miguel Arcanjo – die berühmte Ruine von der Jesuit-Reduktion, en UNESCO-Welterbe. Also das macht joo die Show zugleich zu en Geschichtsstund unnich freiem Himmel. 

Entstehung & Kontinuität

Die Show looft zeit 1978 nächst täglich unn gilt in ihrem Show-Genre alswie speziool traditionsreich. 

Stimme & Dramaturschie

Der Text von Henrique Grazziotin Gazzana weard von bekannte bräsiljoonische Aktorinne unn Aktore, also hoche Kaliber Schauspielerinnen unn Schauspieler gesproch (wie schon uwe erwähnt, mit Fernanda Montenegro u. a.), was der Erzählung en starrek, cineastische Weerkung gebt. 

Dauer & Sproche

Die Voarstellung dauert ungefäehr 48 Minute. Newe das Bräsiljoonische (also Portugiesisch) gebt ‘s je noh Temporada Saison-Termine uff Kastilhoonisch (also Spanisch) unn Englisch (das iss dann immer Programm-abhängich). 

Tickets / Bilhetts & praktische Dikas / Hinweise / Tipps

Tickets: Im Platz zu abkoofe; reschionoole Portale unn die Stadt/RS-Turismo publiziere die Zeite unn Preise. 

Museum: Das Museu das Missões am Gelände vertieft jo der historische Kontext – ideal voar orrer noh der Show.  Zeitpläne ännre sich noh dem Joahrzeit / Saison. Prüf die genau was die Uahrzeite sinn uff der offizioolle Web-Seit von der Stadt / Munizip bzw. von der RS-Turismo. 

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São Miguel das Missões – Espetáculo Som e Luz (PT-BR)

Visão geral

Local: Ruínas de São Miguel Arcanjo (Patrimônio Mundial UNESCO), município de São Miguel das Missões, RS.  Nome oficial: Espetáculo Som e Luz, apresentado diariamente ao anoitecer.  Conteúdo: Narrativa da experiência Jesuítico-Guarani – origem, auge e desfecho.  Desde: 1978; um dos mais antigos do gênero em exibição contínua no Brasil.  Narração: vozes de Fernanda Montenegro, Lima Duarte, Paulo Gracindo, Juca de Oliveira, Rolando Boldrin, Maria Fernanda e Armando Bôgus.  Duração: aprox. 48 minutos. 

O que se vê e se ouve

Luzes, trilha e narração transformam a fachada da antiga igreja em um palco de memória viva. A dramaturgia percorre o cotidiano missioneiro, conflitos e a posterior dissolução das reduções. 

Onde acontece

No Sítio Histórico São Miguel Arcanjo, conjunto arqueológico icônico e Patrimônio da Humanidade. A ambientação a céu aberto potencializa a experiência. 

Trajetória

Criado em 1978, o espetáculo mantém estrutura clássica e apresenta-se diariamente há décadas. 

Elenco de vozes

Texto de Henrique Grazziotin Gazzana, interpretado por nomes de peso do teatro e da TV, conferindo alta qualidade artística à narrativa. 

Duração e idiomas

A sessão dura cerca de 48 minutos. Além do Português, há programações sazonais em Espanhol e Inglês (consulte a agenda). 

Ingressos e dicas

Ingressos: normalmente vendidos no local; confira canais oficiais e anúncios locais para horários/preços atualizados. 

Museu: o Museu das Missões no próprio sítio complementa a visita com acervo e contexto histórico.  Horários variam por estação. Verifique a programação na página da prefeitura/RS Turismo antes da visita. 

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Observação: Informações (ano de criação, elenco de vozes, duração, local e horários) confirmadas em páginas oficiais/locais e do museu; horários e venda de ingressos podem mudar conforme a temporada.

Die Freinde von Schiller

Hiedas Poem von Schiller verzählt uns von zwooi Freinde, wo sich völlich vertraue. Ene will en bös Könich kaputt tun, weerd awer gefang, doch därreft drei Tooche frei bleiwe, um etwas ganz wichtiches fertich kriehn. Sein Freind bleibt im Gefängnis beim Könich bis der anner zurück kommt — wenn net, soll ear sterwe. 

Trotz Stoorrem, Flut unn Räuber hält der Mann sein Versproch unn kommt im letzt Moment retuar. Der König iss dodamit tief bewecht, ei der iss dann von so en echte Freindschaft seahr beindruckt unn tut dann die zwooi noch begnädiche.

Botschaft: Woohre Freindschaft unn Treu könne sellebst das Herz von en Tyrann veränner. 

Zum heutigen 266. Geburtstag von
Friedrich Schiller, geboren am
10. November 1759, gestorben 09.Mai 1805. Er war deutscher Dichter, Philosoph, Historiker und Arzt
:

Die Bürgschaft

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Möros, den Dolch im Gewande;
Ihn schlugen die Häscher in Bande.
»Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!«
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
»Die Stadt vom Tyrannen befreien!«
»Das sollst du am Kreuze bereuen.«

»Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben,
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit,
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen.«

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
»Drei Tage will ich dir schenken.
Doch wisse! Wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen.«

Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben,
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit,
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme, zu lösen die Bande.«

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen,
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel hinab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand,
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket,
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
»O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen.«

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde entrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte,
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

»Was wollt ihr?« ruft er, für Schrecken bleich,
»Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!«
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
»Um des Freundes willen erbarmet euch!«
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
»O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!«

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen,
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüberfliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
»Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.«

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen,
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

»Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet’ er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«

»Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht
Ein Retter willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blutge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue.«

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet,
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,

Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
»Mich, Henker!« ruft er, »erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!«

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen für Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Auge tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär,
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen.

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen,
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn,
So nehmet auch mich zum Genossen an,
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der Dritte.«

Alegrador, alegrante …

Manchmol tun neie Wörter enem im Sinn von nichts voarkomme …

In viele Sproche entstehn jo Wörter noh feste Mustre. Manche weerke gleich ganz verstännlich, ooch wenn se goornet benutz werre. So passiert das ooch im Bräsiljoonische, im Portogääsische unn sogoor in annre von der romanische Sproche. Hier sinn zwooi Beispiele davon: alegrador unn alegrante. Die zwooi tun sich reguläer vom Verb alegrar (“fröhlich mache”) ableite. Doch wie verbreidt sinn se tatsächlich? Wörterbücher, literarische unn relischiöse Texte alswie Vergleiche mit annre Sproche zu selwiche sprochliche Familjegruppe gehörend gewe uns en differenzierte Antwort – unn tun uns jo zu Reflexion inloode üwer wo die Grenze von sprochliche Norme echt unn genau lehn.

Wörterbuchbeleche

  • Priberam: alegrador = “wear orrer was erfreit”.
  • Priberam: alegrante = “was erfreit orrer geeichnet iss, Freid se bereite”.
  • Infopédia bestäticht alegrador.
  • Dicio feahrt alegrador ebfalls uff.
  • Dicionário inFormal enthält alegrante mit Beispiele aus der reguläer Umgangssproch.

Beispiele in reale, existente Texte

  • Ciberdúvidas:
    “…fresquinho, leve, aromático, alegrador, todo alma!”
  • Universität Coimbra: alegrador im literarischen Kontext.
  • Carmelitas:
    “…no encontro alegrante com o Ressuscitado.”
  • Fátima:
    “…a morte amorizante, vivificante e alegrante…”

Parallele in romanische Sproche

  • Kastilhoonisch: alegrador, alegrante.
  • Kataloonisch: alegrador, alegrant.
  • Italienisch: rallegrante iss heitztooch sprochlich seahr oft benutzt, doch rallegratore tut net so oft voarkomme.
  • Französisch: égayant (Partizip Präsens, “erfreind”) unn égayeur (net zu oft).
  • Rumänisch: îmbucurător (“erfreind”) unn îmbucurant (net oft).

Reflexion

Was sääht uns das grood üwer Sproche? Wenn der Mensch fähich iss, neie Wörter ohne Ploonung voarsebringe – Wörter, wo gleich verstännlich funktioniere unn in reoole Situatione kommuniziere könne –, dann zeicht das, dass die Grenze von sprochliche Norme net stock starr sinn. Norme fixieren, was “gültich” iss, doch das schöpfrische Potentiool von der Sproche geht weit drüber rauszus.


Observações em português

Quando palavras surgem do nada na cabeça da gente …
Este artigo discute duas palavras do português que surgiram na mente do autor num certo contexto mas aparentemente do nada – alegrador e alegrante. Elas parecem naturais, derivadas do verbo alegrar, mas nunca antes foram detectadas em lugar algum. No entanto, consultas em dicionários, buscas por exemplos literários e religiosos e comparações feitas com outras línguas românicas mostram que elas sim são claramente existentes e legítimas, muito embora, certamente na língua portuguesa, um tanto raras.

Registro em dicionários

Exemplos em textos reais

Paralelos em línguas românicas

  • Espanhol: alegrador, alegrante.
  • Catalão: alegrador, alegrant.
  • Italiano: rallegrante, rallegratore.
  • Francês: égayant, égayeur.
  • Romeno: îmbucurător, îmbucurant.

Conclusão

Alegrador e alegrante não são invenções arbitrárias, mas seguem parâmetros linguísticos internos do indivíduo. Inclusive, neste caso, elas estão registradas em dicionários, aparecem em literatura e religião e têm paralelos claros em outras línguas românicas. São raras, mas perfeitamente legítimas.

Weltmeistertitel für en Sankt-Wendelinne

Inwohnrin von Sank Wendel gewinnt Kechel-Weltmeistertitel in Deitschland

Laura de Souza, Inwohnrin von Carrard-Berrich in Sankt Wendel, Bundesland Rio Grande do Sul, Bräsilje, hot die Weltmeisterschaft im Mixed-Team gewonn unn woor bei den „Bowling-Weltmeisterschaften“ drüwe in Deitschland Vize-Meistrin im Doppel.

Sie hot für der Turnverein Nei Hamburrich gespielt unn die Kechel-Grupp von Sankt Wendel unn woard von der bräsiljoonische Kechel-Nationool-Mannschaft für mitmache geruf. Alswie enziche Frooh im gemischte Grupp hot Laura 491 Punkte für sich rengepackt unn hot damit ihre Gechnerinne hinner sich geloss. Im Doppel hot sie mit ene Silwer-Medailhe retuar noh Bräsiljeland gekeahrt.

Schon zeit ihrem earster Lewensjoahr begleidt Laura ihre Eltre zu Kechel-Meisterschafte unn hot ihre Kechel-Karriere mit ellef Joahr bei der Juchend-Meisterschafte von Rio Grande do Sul oongefang. Für das Mitmache on der internationoole Wettbewerbe hot das Laura, wie es gesetzlich voargeschrieb iss, Unnersteetzung von der Stadt Sankt Wendel krieht, um ihre Fluchkoste se bezoohle.

Quell: Fato Novo

Sankt Wendel Kechlerin Laura de Souza
Weltmeistertitel in Deitschland

Moradora de São Vendelino é campeã mundial de bolão na Alemanha

Moradora do Morro Carrard, em São Vendelino, Laura de Souza ficou campeã mundial na equipe mista e vice-campeã de dupla, em Campeonato Mundial de Bolão realizado na Alemanha.

Atuando na Sociedade Ginástica de Novo Hamburgo e jogadora também do grupo de bolão São Vendelino, ela foi convocada pela Seleção Brasileira de Bolão. Única mulher a participar da equipe mista, Laura fez 491 pontos, desbancando os adversários. Já na categoria de duplas, ela volta para o Brasil com medalha de prata.

Laura acompanha os pais em campeonatos de bolão desde um ano de idade, e aos 11 já começou sua trajetória no campeonato gaúcho juvenil. Para participar da competição internacional, Laura contou com o apoio da Prefeitura de São Vendelino para pagamento da passagem aérea, conforme previsto em lei.

Fonte: Fato Novo

Wohear stammt das Wort Kalifornje?

Uarsprung unn Bedeitung vom Wort “Califórnia”, wie ma’ es im Süd vom Land Bräsilje schon längst kennt.

Host du dich schon mol drüwer üwerleht, was die echte Bedeitung von “Califórnia” iss, wolle ma’ soohn, ei wie es benutzt weerd im Noome von dem bekannte jäahrliche riograndenser “Califórnia da Canção Nativa” Festival? Ich kann es bescheid kloor losse, das iss keh nordamerikoonisches importierter Modismus. Naja, das alles gesooht, mache ma’ dann hier weiter …

1. Wohear dann kommt das Wort? Das, wo ich in unser Platt wie “Kalifornje” buchstabiere; wo im Kastilhoonisch unn im Englische “California”, ei in dem Fall ohne der schriftliche Akzent; unn dann im Bräsiljoonisch “Califórnia”, hier mit dem Akkut-Akzent?

Das Wort “California” (genau so schriftlich buchstabiert) kommt esrst ganz zurück im Joahr 1510 in enem kastilhoonische Ritter-Roman, so wie en „conto literário”, voar, ei unner dem Titel: “Las Sergas de Esplandián”. Dort woor Kalifornje en reich Insel mit en Könichin, wo “Calafia” gehesst hot. Die Könichin woor üwerstarrek unn hatt mit kriechrinne Froohleit gelebt. Der Name “Calafia” kommt seahr wahrscheinlich aus dem arabische Wort “kalifa” (uff Deitsch: Kalif), wo en muslimischer Herrscher bedeidt.

2. Spanjer nenne en Platz in Amerika “California”

Alswie spanische Welt-Exploratore um 1530 das earst mol bei der Reschion, wo heitztooch “Baja California” genännt iss, oonkomm sinn, im Land, wo heitztooch Mexiko genännt iss, honn die gegloobt, sie härre die mytische Insel echt gefunn. So hot das Land dort der Name “California” krieht. Später woor ooch das Gebiet, wo heitztooch der US-Bundesstoot Kalifornje iss, in Vereinichte Stoote von Amerika, ebfalls der seleiche Noome krieht.

3. Was bedeidt “Califórnia” in Südbräsilje?

Im süd von Bräsilje, voar allem im Bundesland Rio Grande do Sul, benutzte die Leit das Wort “Califórnia” schon lang bevoar dem heitztooch bekannte traditionoolle gausche Musikfestival. Es hot do zwooi verschiedne Bedeitunge:

• “Califórnia” = en Ferde-Renn, en Karrere, mit mehrre Reiter, wo do mitmache tun (das weerd schon zeit früh im 20. Joahrhunnert so mit dem Sinn benutzt).

• “Califórnia” = en riskante Aktion, wie die historische Kämffe von Chico Pedro in der domols Provinz von Sakt Petrus von Rio Grand do Sul, um 1850.

Dozu honn viele Leit ooch das Wort so benutzt: “Ahhh das iss jo en Kalifornje!”, gemmeent damit iss, ei das en Stück Land speziool gedeihe tut, wenns fruchtboor iss, weiter hin, im Sinn en Land voll mit unn Reiche unn Glück.

4. Das Musikfestival: “Califórnia da Canção Nativa” (freilich üwersetzt: Kalifornje von der riograndenser Gausch-Musik).

Im Joahrgang 1971 woar in der Stadt Uruguaiana en Musik-Festival gegründt, wo der alte Name “Califórnia” wieder benutzt unn in weitre Gebrauch gesetzt hot. Der neie Festival, die “Califórnia da Canção Nativa” woor dann konzebiert wie schöne Wettkamff mit Lieder, Mut, Kunst un Tradition.

5. Schlusswort / Resumiert:

Das Wort Kalifornje iss uarspringlich möchlist von arabische Hearkunneft, es tut earst uff enem Buch voarkomme, dann iss das Wort rüwerzus noh Amerika von der Kastilhooner hingetrooh … unn iss es dann ooch ewe im Süd von Bräsilje oonkomm; unn mit Zeit verwännert es sich zu enem spezifische Ausdruck für Wett, Mut unn Erfollich, ei im Mitte von der Natuar, uff der Kampagne, unn so iss es später dann ooch ren in der typische traditionsvolle gausch Musik ‘komm.

Origem e significado do termo “Califórnia” no sul do Brasil

1. De onde vem o nome “Califórnia”?

A palavra Califórnia surgiu pela primeira vez num romance espanhol de cavalaria (“Las Sergas de Esplandián”, 1510), onde era o nome de uma ilha imaginária governada por uma rainha chamada “Calafia”. O nome está ligado à palavra árabe “califa” (khalīfa), que significa líder ou sucessor — título usado por governantes muçulmanos.

2. Espanhóis deram o nome “Califórnia” a terras nas Américas

Quando exploradores espanhóis chegaram à península da atual Baja California, no atual México, por volta de 1530, pensaram ter encontrado a tal ilha lendária e a batizaram de Califórnia. Com o tempo, o nome foi estendido à região que hoje é o estado da Califórnia nos Estados Unidos da América.

3. E o uso no sul do Brasil?

No Rio Grande do Sul, o termo “califórnia” (com acento agudo na língua portuguesa moderna) já era usado no campo muito antes do famoso festival de música tradicional centrada na vida campeira sul-rio-grandense. Ele tinha pelo menos dois significados:

• Corrida de cavalos com vários competidores (já documentado no início do século XX).

• Incursões ousadas, como as notórias de Chico Pedro na Cisplatina, por volta de 1850.

Além disso, muita gente usava a designação califórnia para se referir a terras férteis, onde tudo dava e tudo dava certo também — uma espécie de sinônimo de sorte ou riqueza e abundância.

4. O festival “Califórnia da Canção Gaúcha”

Em 1971, na cidade de Uruguaiana, foi criado o festival com esse nome. A ideia era justamente resgatar o significado antigo da palavra, agora no plano cultural dominante no estado. Era uma competição artística que celebrava coragem, beleza e tradição no contexto da cultura sul-rio-grandense, mais especificamente abrangendo a identidade gaúcha.

5. Conclusão

O termo “Califórnia” viajou da língua árabe à ficção literária da Velha Castelha ao campo gaúcho sul-rio-grandense, e ganhou vida nova como um estimado símbolo cultural próprio. No sul do Brasil, virou sinônimo de coragem, abundância e identidade regional, destacando-se especialmente a partir da música gaúcha.

Dein ChatGPT iss grood viel klücher ‘geb

Heit hot sich still unn hehlich etwas grosses geännert: All ChatGPT-Plus-Nutzer spreche jetz automatisch mit dem neuer GPT-5 statt mit GPT-4o.

Du musst nichts tun —es ist jetz enfach do.

Wie das Internetz in Aufrechung iss, iss dein Chat nuar schneller, genauer unn flüssicher geb.

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Hoje mudou algo grandioso de forma silenciosa: todos os usuários do ChatGPT Plus agora conversam automaticamente com o novo GPT-5 em vez do GPT-4o.

Você não precisa fazer nada — ele já está aí.

Enquanto a internet está em altas festas, o seu chat ficou apenas mais rápido, mais preciso e mais fluido.

Genau wo leht der Rand von der Welt? Onde é que fica a beira do mundo?

Wie verschiedene Kulturen mit Armut, Leid und Ausgrenzung umgehen – in einfachen Worten erzählt
Como diferentes culturas lidam com a pobreza, o sofrimento e a exclusão – em linguagem simples e acessível


Ein Blick in verschiedene Ecken der Welt
Um olhar para diferentes cantos do mundo

Fast überall auf der Welt gibt es Menschen, die am Rand leben. Menschen ohne Wohnung, ohne Geld, ohne Hilfe. Viele kämpfen mit Krankheit, Sucht oder sind einfach vergessen worden.
Em quase todo o mundo, há pessoas vivendo à margem. Sem casa, sem dinheiro, sem apoio. Muitas enfrentam doenças, vícios ou simplesmente foram esquecidas.

Stell dir vor:
Imagine só:

  • Heute bist du in San Francisco. Menschen schlafen in Zelten, leben auf der Straße, oft ohne medizinische Hilfe.
    Hoje você está em San Francisco. Pessoas dormem em barracas, vivem nas ruas, muitas vezes sem acesso à saúde.
  • Letzte Woche warst du in einem muslimischen Viertel in Bengaluru, Indien. Dort geben viele Menschen Almosen – das ist Teil ihres Glaubens (Zakat).
    Semana passada você esteve em um bairro muçulmano de Bengaluru, na Índia. Lá, muitas pessoas dão esmolas – isso faz parte da fé delas (Zakat).
  • Vor einem Monat warst du in São Paulo, Brasilien. Drogen, Armut, Angst – und viele Menschen, die einfach durchfallen.
    Um mês atrás você esteve em São Paulo, Brasil. Drogas, pobreza, medo – e muita gente esquecida pelo sistema.
  • Zwei Monate zuvor warst du in einem Zug in Buenos Aires. Kinder betteln, Alte sind allein, viele sind unsichtbar.
    Dois meses antes, você estava num trem em Buenos Aires. Crianças pedem, idosos estão sozinhos, muitos se tornam invisíveis.

Und das Gleiche passiert in China, Russland, Mosambik, Peru – Leid kennt keine Grenzen.
E o mesmo acontece na China, Rússia, Moçambique, Peru – o sofrimento não conhece fronteiras.


Welche Rolle spielt Religion?
Qual é o papel da religião?

Religion und Weltanschauung prägen oft, wie mit Armut umgegangen wird.
Religiões e filosofias influenciam bastante como a pobreza é tratada.

  • Im Islam ist Zakat – das Geben an Bedürftige – Pflicht.
    No Islã, o Zakat – dar aos necessitados – é um dever religioso.
  • Im Christentum steht Nächstenliebe im Zentrum: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
    No Cristianismo, o amor ao próximo é central: “Ame o próximo como a si mesmo.”
  • Im Hinduismus und Buddhismus glaubt man manchmal, Armut sei karmisch – aber Großzügigkeit bleibt wichtig.
    No Hinduísmo e no Budismo, a pobreza às vezes é vista como parte do carma – mas a generosidade continua sendo um valor.
  • In säkularen Gesellschaften (z. B. China) soll oft der Staat helfen – doch das funktioniert nicht immer.
    Em sociedades seculares (como a China), espera-se que o Estado ajude – mas nem sempre isso acontece.
Madonna mit Kind bei der Milchsuppe, Gerard David (um 1510), Museum der Schönen Künste Antwerpen.
Madona e o Menino com sopa de leite, Gerard David (c. 1510), Museu de Belas Artes de Antuérpia.
Quelle / Fonte: Google Art Project – Wikimedia Commons (gemeinfrei / domínio público)

Muss das so sein?
A pobreza é inevitável?

Nein. In der Geschichte gab es Gemeinschaften ohne extreme Armut.
Não. A história mostra que já existiram comunidades sem pobreza extrema.

Kleine Dörfer, Klöster, indigene Gruppen – sie teilten, halfen, lebten gemeinsam.
Aldeias pequenas, mosteiros, povos indígenas – onde havia partilha, ajuda, vida em comum.

Armut ist dort nicht Strafe oder Schuld, sondern eine Herausforderung für alle.
A pobreza não era castigo nem culpa individual – mas uma questão coletiva.

Heute aber scheint Armut in vielen Städten „mit eingebaut“ zu sein.
Mas hoje, em muitas cidades, a pobreza parece estar “dentro do sistema”.

Müssen ein paar arm bleiben, damit andere reich leben können?
Será que alguns precisam ser pobres para que outros possam ser ricos?


Was lernen wir daraus?
O que podemos aprender com tudo isso?

  • Leid ist überall ähnlich – egal ob Nord oder Süd.
    O sofrimento é parecido em todo lugar – no Norte ou no Sul.
  • Aber die Reaktionen darauf sind kulturell verschieden.
    Mas a forma como se responde a isso varia culturalmente.
  • Religionen, Staaten und Ideologien helfen oder versagen – je nach Kontext.
    Religiões, governos e ideias filosóficas ajudam ou falham – dependendo do contexto.
  • Wichtig ist: Armut ist gemacht. Sie ist nicht Natur, sondern Struktur.
    O mais importante: a pobreza é construída. Ela não é “natural” – é parte do sistema.

Und jetzt?
E agora?

Vielleicht warst du schon mal am Rand. Vielleicht bist du es gerade.
Talvez você já tenha estado à margem. Talvez ainda esteja.

Dieser Text will nicht urteilen, sondern zum Nachdenken einladen.
Este texto não quer julgar, mas sim provocar reflexão.

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Denn wo man neu hinschaut, kann man auch neu handeln.
Porque onde se olha diferente, se age diferente.

Moddersproch

Gon Tooch,
meine liewe Leit!

Hier honn ich en koorz Videoche eich se zeiche, also der honn ich grood sellebst gemacht. Mol siehn was dear dodrüwer denkt.

Naja dann, los gehts …

Ei freilich kommentiere, bittschön. Kann sin in der Sproch, wo dear wollt, wos eich leichter iss für se schreiwe, obs keh Deitsch iss, mach nichs, es kann uff Bräsiljoonisch orrer sogooh uff Kastilhoonisch sin, keh Problem, jawohl?!

Halt eich munter unn gesund, bloss vergess net: Sprech Deitsch mit eire Kinner, jawohl?!

– Paul

RESUMO: Preservar a língua materna regional alemã do Brasil.

Jimmy Carter iss tot!

Vereinichte Stoote Ex-Präsident
Jimmy Carter iss tot!

“⁠D⁠i⁠e ⁠Z⁠e⁠i⁠t ⁠f⁠ü⁠r ⁠R⁠a⁠s⁠s⁠e⁠-⁠
D⁠i⁠s⁠k⁠r⁠i⁠m⁠i⁠n⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n ⁠i⁠s⁠s ⁠v⁠o⁠a⁠r⁠b⁠e⁠i⁠!⁠”⁠, ⁠
i⁠n ⁠s⁠e⁠i⁠n S⁠p⁠r⁠o⁠c⁠h ⁠w⁠e⁠c⁠h⁠e ⁠s⁠e⁠i⁠n⁠e ⁠
E⁠i⁠n⁠w⁠e⁠i⁠h⁠u⁠n⁠g ⁠w⁠i⁠e ⁠d⁠e⁠r ⁠n⁠e⁠i⁠e ⁠
⁠G⁠o⁠v⁠e⁠r⁠n⁠a⁠d⁠o⁠a⁠r ⁠v⁠o⁠n ⁠d⁠e⁠m ⁠
B⁠u⁠n⁠d⁠e⁠s⁠s⁠t⁠o⁠o⁠t ⁠G⁠e⁠o⁠r⁠g⁠i⁠a ⁠(⁠1⁠9⁠7⁠1⁠-⁠
1⁠9⁠7⁠5⁠), ⁠z⁠u⁠m ⁠t⁠o⁠t⁠a⁠l ⁠S⁠c⁠h⁠o⁠c⁠k ⁠v⁠o⁠n ⁠
K⁠o⁠n⁠s⁠e⁠r⁠v⁠a⁠t⁠i⁠v⁠e ⁠i⁠m ⁠L⁠a⁠n⁠d⁠e⁠, ⁠⁠h⁠o⁠t ⁠
J⁠i⁠m⁠m⁠y ⁠C⁠a⁠r⁠t⁠e⁠r ⁠d⁠o⁠m⁠o⁠l⁠s ⁠d⁠e⁠k⁠l⁠a⁠r⁠i⁠e⁠r⁠t⁠.

Foi muita coisa pra muita gente mas
uma coisa é inquestionavelmente certa:
Carter lutou incansavelmente contra
o insuportável mal do racismo. Meh
üwich dem Thema gebts hier:
Rassismus (Text uff Hochdeitsch).

Halt eich gesund unn munter!

– Paul Beppler Admin.